DOMUS FUTURA

Den Weg aus dem Alltag in die Ruhe suchen.

Erstmals im Jahr 1780 als Forst- und Jagdhaus urkundlich erwähnt, befindet sich die Stiftungsakademie „Domus Futura“ vulgo Bäck im Herzen der geschichtsträchtigen Region Norikum in Kärnten. Bekannt für die sagenumwobenen Heilquellen aus keltischer Zeit, ist der Wallfahrtsort Kirchberg in der Gemeinde Klein St. Paul seit jeher ein Ort der Stille, der Kraft und der Inspiration für sinnsuchende und sinnschaffende Menschen.

Von Mai bis Oktober veranstaltet die Stiftung in Domus Futura exklusiv geführte, mehrtägige Workshops, Barcamps und Team-Retreats für Menschen und Organsiationen in Veränderungsprozessen. Auf Domus Futura heißt die Stiftung die Generation der Changemaker aus Wirtschaft und Gesellschaft willkommen, die den Weg aus dem Alltag in die Ruhe suchen, um sich intensiv auf persönliche und berufliche Herausforderungen vorbereiten zu können.

Je nach Themenschwerpunkt von unterschiedlichen Experten begleitet, möchte die Stiftung auf Domus Futura den Austausch unter Gleichgesinnten fördern und einen Ort der Sinnstiftung schenken.

Adresse: Kirchberg 1 / 9374 Wieting

ERÖFFNUNG
DOMUS FUTURA

Am 18. Mai 2019 wird die Stiftungsakademie mit einem feierlichen Akt eröffnet. Mehr Zeremonienfest als Event, laden wir wenige ausgewählte Persönlichkeiten zum Auftakt der Mission ein.

An dieser Stelle finden Sie bald weiterführende Informationen über das Programm. Falls Sie Interesse haben unser Gast zu sein, senden Sie uns einfach Ihre Mail-Adresse. Dies stellt keine Anmeldung für einen Newsletter dar!

PRODUKTE DER SOCIETAS FUTURA

DAS LEBEN ISST GUT.

ZUM SHOP

Domus Futura vlg. Bäck: Das Görtschitztal. Ein guter Ort.

Autorin: Dr. Ramona Kordesch

Ganzes und Nichtganzes,
Zusammengehendes und Auseinanderstrebendes,
Einklang und Missklang
und aus Allem Eins und aus Einem Alles.
(Heraklit von Ephesus ca. 535-475 v. Chr.)

Im Jahr 1992 besuchte Tendzin Gyatsho, der 14. Dalai Lama, auf Einladung seines Jugendfreundes und Lehrers Heinrich Harrer dessen Heimatgemeinde Hüttenberg, um dem örtlichen Museum ein Sandmandala zu spenden, welches nach der Fertigung nicht zerstört wurde, wie sonst üblich.

Glaubt man den Kündern aus dem fernen Land, so ist das Görtschitztal ein besonderer Landstrich.

Ähnlich wie das Sandmandala berichten die Quellen der Geschichte von einer „Idee des Ganzen“, verkörpert in der Weisheit der Berghänge zwischen den Flüssen Görtschitz und Gurk, die im „Weistum der Wietinger Bauern“ einen zivilen (bzw. zivilrechtlichen)  und im „Mariendreieck des oberen Görtschitztals“ einen spirituell-religiösen Ausdruck findet. 

Als eine theologia negativa sind damit die Umweltskandale im Görtschitztal zu verstehen, die dem regionalen Ökosystem eine empfindliche Wunde zugefügt haben, der sich Kleingewerbe, Forstwirtschaft und der Bauernstand mutig angenommen haben, um das Tal nach schmerzlichen Eingriffen in die „neue Zeit“ zu führen. Societas Futura ist glücklich in der Zivilgesellschaft des Görtschitztales, in diesen stolzen und großen Menschen, Freunde und Förderer gefunden zu haben, weshalb wir deren Produkte über unseren Onlineshop fördern möchten. 

Bestimmt haben die Strukturentwicklungsprojekte der mittelbaren Vergangenheit, zunächst nach Stilllegung des Erzabbaus in der Region, später, durch die Skandalisierung von obengenannten Umweltsünden, zum gewünschten Erfolg geführt. Die Sommerfrischler und Wildwanderer sind dem Tal treu geblieben. Denn mit dem Görtschitztal verbindet man damals wie heute und seit eh und je, blühende Landschaften und, wie das Beispiel des Dalai Lama für unsere Zeit genügt, die besondere Wertschätzung seiner hochkarätigen Gäste. 

So wusste Erzherzog Franz Ferdinand das Tal als seinen bevorzugten Urlaubsort bis zu seinem tragischen Opfer in Sarajewo 1914 zu schätzen.  Der populären Geschichtsschreibung vollkommen unbekannt ist, dass seine Nachkommen nach dem Niedergang des Österreich-Ungarischen Kaiserreichs, in Lölling, Zuflucht und Rehabilitation nach den Schicksalsjahren im KZ Dachau fanden.

Dort die Gnade waltet, wo ein Herz erblüht.    

Bestimmt mögen sich die Söhne des Herzogs beim Anblick der Bergkirchen, an das Edikt von Kaiser Joseph II. erinnert haben, das jedem Bürger den Kirchenbesuch unter einer Stunde Fußmarsch nach Kirchberg garantierte. Besonders in diesem Sinne als mindestens „guter Ort“ bekannt, ist das Görtschitztal in der Kirchengeschichte und der Marialogie, einer Disziplin, die kaum noch akademisch-theologische Beachtung findet, wohl notiert. Über die Feier von „drei goldenen Samstagen“ stets lebendig, wird das sogenannte „Mariendreick im oberen Görtschitztal“ mit Maria Hilf ob Guttaring, Maria Waitschach ob Hüttenberg folglich mit Maria Moos in Kirchberg vollständig. Es mag ein glücklicher Zufall sein, dass „Domus Futura vlg. Bäck“ in Kirchberg etabliert werden wollte.

Bis zum 11. Jahrhundert bezeugen auch die gesicherten Quellen eine heilsame Wallfahrt nach Kirchberg. Erstmals von Erzbischof Ortolf als „sanctae Marie in chirchperch, filiam Ecclesie parochaialis in wieting“ 1355 aufgrund der Gewährleistung eines vierzehntägigen Ablasses empfohlen, gibt sich „Maria Moos zu Kirchberg“, verwaltet durch die Gemeinde Wieting-Klein St. Paul, aber in Besitz des Benediktinerstifts St. Peter in Salzburg, bis heute als Wallfahrtsort. Eine heilsame Quelle zur Behandlung der Augen lockt Besucher aus aller Welt und verschont das Heiligtum gleichzeitig vor jenem Pilgertourismus, unter dem die Strahlkraft dieses Ortes zu leiden hätte.

Liebe macht sehend und nicht blind.

Nicht Erleuchtung, sondern Erkenntnis finden, über die Gaben des Heiligen Geistes und die Prüfung durch die Vernunft, begründet die Freiheit des Christenmenschen in besonderer Weise. Damit muss ein Bildungsauftrag gemeint sein, weshalb nicht verwundert, dass sich im Görtschitztal in besonders hoher Zahl, eine Avantgarde zu entwickeln beginnt, die sich ein Europa wünscht, das noch die Mitte kennt. Eben diese herzliche Großzügigkeit, die so manchem Weltgereisten das Wesen der Ursprünglichkeit hier im Görtschitztal in besonderer Weise andient, in dem Wissen, dass Herz immer gewinnt.

Als säkulare Institution im gemeinnützigen Auftrag hat Societas Futura im moosverwachsenen Kirchberg ein zu Hause gefunden und bietet Menschen, die ebenso guten Willens sind, einen beziehungsreichen Ort des Austausches. Besonders aber möchte „Domus Futura vlg. Bäck“ jenen mutigen Menschen ein „guter Ort“ sein, die die besondere Gnade haben, die Idee des Ganzen in die Sprache 21. Jahrhundert hineindeuten zu können und ihre Verantwortung bei der gemeinsamen Erhaltung des Ganzen zu erkennen.

Ihnen ist die Aufgabe guter Führung in Wirtschaft, Staat und Gesellschaft auferlegt. Ihnen wird Leadership Excellence zugetraut.

Die Arbeit der Zivilgesellschaft

April 12th, 2019|0 Comments

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